Mittelschule Scheinfeld schullogo ms 08 im Schulverbund mit Iphofen und Marktbreit


Beitrag: Live- Werkstatt: Bau eines Propellerfahrzeugs


Wir, die Technikgruppe der 9bM und 10M, bauen gerade ein Modellfahrzeug mit Propellerantrieb. 

Wir befassen uns mit den Techniken des Ausschneidens, Bohrens, Montierens, Verkabelns und Weichlötens. Außerdem gibt es einiges zu wissen über verschiedene Typen der Fahrzeuglenkung, über metrische Schraubengewinde und deren Normsteigungen, über das Problem der Lagerreibung, über die Steigung einer Luftschraube und über Rückstoß und Drehzahl von Propellern.

Nach dem Studium des Plans beginnt der Bau des Fahrzeugs.

01stueckliste

Alle Bilder: Ms-Sef

Am Anfang orientiert man sich am Plan und an der Stückliste. Man versucht sich das Werkstück räumlich vorzustellen. Welche Trümmer sind im Bausatz enthalten?

02ausschneiden

Genaues Ausschneiden ist Voraussetzung für das genaue Aussägen des Sperrholzes.

03aufkleben

Die Umrisse werden auf das Holz übertragen.

06aufzeichnen2

 Exaktes Aufzeichnen

04laubsaegen1

Das Laubsägen ist gar nicht einfach. Man muss mehrere Bewegungen koordinieren.

Der Bogen muss richtig gebogen sein. Das Sägeblatt muss richtig und mit den Zähnen nach unten eingespannt werden. Dabei muss das Anzugsdrehmoment der Flügelmutter passen. Weder darf das Gewinde durchdrehen noch das Sägeblatt sich lockern. Die richtige Sitzposition ist entscheidend! Schließlich wird in den Kurven nicht die Säge sondern das Sperrholz gedreht. Gleichzeitig wird in kleinen Zügen senkrecht zum Holz gesägt. Auch der Vortrieb muss passen, damit die Säge nicht "stockt".

05hauptteile

Die Bohrpunkte und Leimorte haben wir bereits eingezeichnet.

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Mit dem Holzbohrer und der richtigen Drehzahl fräst die Flott-Maschine zuverlässig die Bohrung für den Elektroschalter in das Sperrholz.

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Der Durchmesser des Holzbohrers wird vorher mit dem Messschieber nochmals überprüft.

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Die Holzleisten werden zugeschnitten, geschliffen und aufgeleimt

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 Die zweite Platte ist fertig und wird ebenfalls auf die Kiefernleisten geleimt

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Wir überprüfen mit dem Winkel

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Der Holzleim will gepresst werden und 15er Nägel besorgen den nötigen Andruck

Mit dem Durchschlag versenken wir die Nägel

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Inzwischen übertragen wir die Umrisse des Motorpylons und der vorderen Zwischenplatte auf die dickeren Sperrholzstücke ...

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... und sägen sie aus

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Der Pylon muss absolut im rechten Winkel geschliffen sein, damit er auf der oberen Grundplatte im Lot steht

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Auch hier wird mit dem Winkel überprüft, ...

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... und zwar in zwei Richtungen


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Derweil streichen wir das Frontteil mit Holzleim ein ...


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... und zwingen das Mittelstück zwischen die beiden Platten


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Die Holzachsen können inzwischen auf Maß abgelängt werden


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Mit zwei Diagonalgeraden finden wir den Mittelpunkt für die Bohrung



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Auch die Achsträger aus Kiefernholz werden gemittelt


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Die Pflege der Leimdose gehört zum Werken.

Harte Leimreste werden entfernt.


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Sauberkeit ist die Voraussetzung des Erfolgs


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Die Achsaufnahmen sind einfache Schraubösen.

Da drin läuft die Stahlwelle, auf der die Räder gepasst sind.

Eine 4mm-Gewindeschraube mit Zylinderkopf bildet später die Drehachse der Lenkung. Dazu wurde eine Stufenbohrung mit den Maßen 4 mm und 8 mm eingebracht.


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Das fertige Teil für die Schwenkachslenkung.

Der Bleistiftrand innen kennzeichnet die Auflage der 4mm-Zylinderkopf-Gewindeschraube.


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Die Vorderachse


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Die Bohrungen für die Schraubösen an der Hinterachse


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Am Pylon wird die Bohrung für die Federklammer angezeichnet, die später den E-Motor fasst


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Der Bohrer ist noch nicht genau senkrecht angesetzt


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Der E-Motor in der Stahlfederklammer


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Die drei Blätter des Druckpropellers sind jeweils einseitig gewölbt - eine Frage zum Thema Auftrieb .


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Die obere Schräge liegt auf der Propellernabe auf, dadurch erhalten die Blätter eine Steigung


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Die 3 mm - Gewindeschraube drückt sich in die schwarze Nabe und befestigt das Propellerblatt


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Die fertige Luftschraube wird auf die Motorachse gedrückt


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Die Steigung einer Luftschraube bezeichnet die Größe des Hubs bei einer Umdrehung


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Erster Probelauf. Man spürt den Schub.


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Jetzt geht es an die Verkabelung


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Der Kabelschuh wird mit dem Klingeldraht verlötet


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Im Stromkreis liegt der Druckschalter


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Vom Motor geht`s zum Schalter, dann zur Batterie und vom anderen Batteriepol wieder zum Motor. Die Kabel werden möglichst im rechten Winkel verlegt.


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Saubere Lötstellen sind Pflicht. Rechts ist das noch nicht der Fall.


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Das Fahrzeug steht erstmals auf den "Beinen"


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Farbe ist auch nicht schlecht


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Fortsetzung folgt







Lage: Mittelschule Scheinfeld - 91443 Scheinfeld, Lerchenbühlstraße 19 - 800 m im Norden des Stadtzentrums - GPS: 49.67283548650958 ,  10.462782382965088