Mittelschule Scheinfeld schullogo ms 08 im Schulverbund mit Iphofen und Marktbreit


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  • Lernen in und an der Natur

    Pony

    Ponys gehören im Tierpark Sommerhausen auch zur Reittherapie für behinderte Menschen

    An einem besonderen Lernprojekt, das in Zusammenarbeit mit der Umweltsation des Tierparks Sommerhausen am Main angeboten wird, nimmt unsere 7. Klasse in diesem Schuljahr teil.

    Drei Fachleute des Jugend-Lernprojekts begleiten die Termine, die für jeweils freitags während der kommenden Schulwochen geplant sind.


    Damwild

    Das Projekt nennt sich "Büffelwiese - Lernen in der Natur" und ist ein Angebot der Jugendsozialarbeit an der Mittelschule Scheinfeld und der Umweltstation des Tierparks in Sommerhausen am Main. 

    Hauptsächlich geht es um "soziales Lernen in und mit der Natur" und es soll schließlich zum Bau eines "grünen Klassenzimmers" auf unserem Schulgelände führen, einem Lernort im Freien und bei sommerlichen Temperaturen. In mehreren Projekteinheiten sollen Sitzmöglichkeiten, Sitzkissen, Klemmbretter, ein Hochbeet und Infotafeln aus Naturmaterialien entstehen.

    Mufflon

    Europäische Mufflons sind ursprünglich Wildschafe

    Der erste Teil fand im Tierpark Sommerhausen selbst statt. Dort wurden wir erst einmal durch den Wildpark geführt und es gab viele interessante Informationen zu den heimischen Wildtieren.


    Truthahn

    Der Truthahn ist eine der Ausnahmen in Sommerhausen, denn er kommt ursprünglich aus Nordamerika. Hier konnten wir beobachten, wie es ist, wenn sich jemand "aufplustert".


    Vorsicht Wildschwein

    "Reinfassen ist nicht", denn Wildschweine achten beim handfüttern nicht darauf, wo das Futter aufhört und der Finger beginnt. Die Hand im Bild gehört einem Parkangehörigen, der die Wildscheine nur herlocken möchte.

    Interessant waren die Frischlinge, die von den Elterntieren auch in der Natur draußen stets vehement gegen vermeintliche Angriffe verteidigt werden.

    Waldtiere

    Wir konnten in der kurzen Zeit nur die allerwichtigsten heimischen Tiere überblicken


    Singvögel

    Viele sind uns "modernen Menschen" nicht selbstverständlich bekannt.


    Schlangenhaut

    Eine Schlangenhaut nach der Häutung einer Ringelnatter


    Melken 1

    Früher wurden Milchkühe mit der Hand gemolken. Wie schwer das ist, konnten die Schüler an der Melkatrappe der Umweltstation ausprobieren.


    Melken 2

    Lange hat es wohl gedauert, bis in so einem Milcheimer nach viel Mühe vielleicht ein paar Liter Frischmilch drin waren.


    Butterrühren 1

    Die eigene Herstellung von Butter hatten sich die Schüler ausgesucht.

    Da hieß es erst einmal rühren!


    Knoblauchsrauke

    Vorher sammelten unsere Siebtklässler Knoblauchsrauke, die noch als Kräuterbeigabe in die Butter kam.


    Rauke schneiden

    Die Rauke wird geschnitten


    Butteraufstrich

    Vorbereiten der Butterbrote


    Butterbrot


    Drehschebe

    Der Spielplatz im Tierpark Sommerhausen zeigte deutlich, wie man auch einen Schulpausenhof gestalten kann. Großen Spaß fanden die Schüler zum Schluss auf der "Drehscheibe". Man musste sich möglichst lange auf der Scheibe halten können.


    Bericht: Rainer Bayer




  • Theaterbesuch der 7. Klasse

    Schueler 1 klein

    Unsere Schüler lauschten dem zeitgemäßen Stück "Abschalten". Im Hintergrund arbeitet der Autor selbst am Mischpult.

    Unsere 7. Klasse folgte der Einladung der Theatergruppe des Gymnasiums Scheinfeld.

    Gegeben wurde das Stück "Abschalten" von Jean-Francois Drozak.

    Treten klein

    Um bewusst zu machen, wie selbstverständlich die Menschen heute Stromenergie gebrauchen und verschwenden, hatten sich zwei der 8 Gymnasiasten in Führungsingenieure zweier Stromkraftwerke verkleidet. Da mussten sie einem Japaner, der mit einer Zeitmaschine aus dem Jahr 1000 nach Christus ins heutige Deutschland gereist kam, erklären, welche Energieprobleme wir inzwischen haben.

    Man kam auf die Idee, den Strom, den man hier zur Vorstellung braucht, mit Fahrrädern selbst zu produzieren und Schüler aus dem Publikum durften beim Treten selbst mitmachen.

    Schließlich erkannte der Japaner aus dem Mittelalter, dass sein eigenes Land heute genau so hoch technisiert ist wie Europa und man kam auf verschiedene Probleme, die nicht einfach zu lösen sind:

    Man kann Strom sparen, indem die Menschen Strom im Alltag bewusster gebrauchen.

    Man muss von den fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl und Erdgas wegkommen, weil sie begrenzt und hauptsächlich für den steigenden CO2-Anteil der Erdatmosphäre verantwortlich sind.

    Schließlich kamen die regenerativen Energiequellen wie Sonne, Wind und Wasser zur Sprache, die wir weiter fördern müssten.

    Die Frage deutete sich zum Schluss auch an, welche Kräfte diesen Umstieg wohl behindern. Geht es da etwa um die Angst vor Monopolverlusten?

    Scheinbar hält sich die Aktiengesellschaft N-ERGIE mit Sitz in Nürnberg diese Tür hin zur Nutzung moderner CO2-neutraler Energiequellen offen, denn sie unterstützt das Schul-Theaterprojekt nach Kräften!

    Spielergruppe klein

    Die Spieler und Spielerinnen des Gymnasiums Scheinfeld


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    W Schroettel klein

    Der Schulleiter des Gymnasiums, Oberstudiendirektor Wolfram Schröttel, begrüßte die Gäste aus der Mittelschule Scheinfeld und der Realschule Schloss Schwarzenberg.

    Link zum Schul-Infomaterial der N-ERGIE

    Bericht: Rainer Bayer

  • Lapbook - Tiere am und im heimischen Gewässer 2019

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    Digitalen Unterricht gibt es bei uns an der Mittelschule Scheinfeld, seit das Internet eine brauchbare Qualität auch für das Lernen in der Schule erreicht hat.

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  • Mit uns in die Südsee

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    Schwarzer Vulkan-Sand in der Matavai-Bucht auf Tahiti-Nui

    Die 7. Klasse hatte sich im Fach Geschichte-Erdkunde-Sozialkunde mit den großen Entdeckungen und Erfindungen der Neuzeit befasst. Dadurch entstand der Menschheit zumindest in Europa ein völlig neues Weltbild.

    Zuerst begaben wir uns auf die Spuren des großen Seefahrers und Entdeckers James Cook in den Pazifik im 18. Jahrhundert.

    Es entstand eine Powerpoint- Präsentation, die den Eltern im Bürgersaal des Rathauses  an der großen Leinwand gezeigt wurde. 

    Etwa zu 100 Bildern lasen die Siebtklässer informative Texte vor.

    Viele Begriffe wie "Sextant", "Längengrade" oder Wörter wie "Tabu" mussten geklärt werden.

    Auf vielen Weltkarten und thematischen Atlaskarten mussten wir uns orientieren lernen und schließlich befassten wir uns auch mit wichtigen Zusammenhängen in der Natur:

    Da gab es Fragen, wie etwa der Treibhauseffekt entsteht, der die Korallen am Großen Barriere-Riff vernichtet oder wie die Atolle im Südpazifik entstanden sind und welche Bedeutung der "Ring of Fire" für uns heute hat.

    Selbstverständlich ergaben sich auch ethische Fragen: Über die entdeckten Polynesier urteilten viele überhebliche Europäer zunächst recht abfällig: Sie seien primitive Steinzeitmenschen und zum Teil auch Kannibalen. Der deutsche Naturforscher, Ethnologe und Reiseschriftsteller Georg Forster, der die zweite Expedition Cooks in den Pazifik begleitet hatte, machte sich da ganz andere Gedanken. Wir Europäer, so schreibt er sinngemäß, schauten auf diese Naturvölker abfällig herab und vergäßen dabei, wie wir uns selbst gegenseitig in ganz vielen Schlachten und Kriegen grausam umbringen, nur um den Ehrgeiz eines Fürsten zu befriedigen.

    Unser eigenes Leben mit Hilfe solcher Beobachtungen von außen sehen zu lernen, scheint hier eine wesentliche Aufgabe des Unterrichts im Fach Sozialkunde zu sein.

    Zusätzlich bereitete jeder Schüler ein Kurzreferat über weitere Themen großer Entdeckungen vor.

    Die Palette reichte von Vasco da Gama, Amerigo Vepucci, über John Franklin, Ernest Shackleton, David Livingstone, Robert Scott, Roald Amundsen und Sven Hedin, der sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen See Lop Nor in der Wüste Takla Makan begeben hatte, bis zur Durchquerung der Antarktis durch die Extrem-Expeditionisten Arved Fuchs und Reinhold Messner.

    Bericht: Rainer Bayer

      

  • Unsere Weihnachtsfeier 2018

        Schulfamilie traf sich zu besinnlichen Beiträgen der Schülerinnen und Schüler - Geschichten nicht nur für junge Leute - Viele Eltern lauschten den Beiträgen ihrer Kinder

          Chor 1

     Der Chor und die Schulband  unter der Leitung von Hermann Schmelzer eröffneten unsere Feier


    Wippidu 2

    Die 5. Klasse brachte unter der Leitung von Lehrerin Eva Schleifer-Mitterweger das Stück "Die kleinen Leute von Wippidu".

    Die Leute in dem Dorf Wippidu freut es, wenn sie ein kleines, weiches Pelzchen geschenkt bekommen. Sie spüren, wie weich und flauschig es sich an ihrer Wange anfühlt. Das kleine Pelzchen sagt ihnen: Ich mag dich! Ich schätze dich!

    Unweit des Dorfes lebt in einer dunklen Höhle ein grüner Kobold. Er ist einsam und allein. Er hat keine Freunde. Er macht sich auf den Weg ins Dorf. Kleine, weiche Pelzchen zu verschenken findet er dumm.

    Wippidu 1

    Er, der grüne Kobold, tickt anders, denn er berechnet seine Geschenke: „Wenn du alle deine Pelzchen verschenkst, hast du bald keine mehr! Weißt du denn, ob du auch ein wertvolles Pelzchen zurück bekommst?"

    Damit bringt er eine neue Haltung in dieses Dorf.

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    Und mit seinen Sticheleien bringt er so das ganze Dorf in Unruhe. Bald schenken sich die kleinen Leute keine Pelzchen mehr, sondern harte, kalte Steine. Das Strahlen in den Gesichtern ist verschwunden. Die Unzufriedenheit des Kobolds hat die anderen erfasst.

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    Die Schülerinnen der Klasse 8bM sagten jeweils den nächsten Programmpunkt an.


    Die 6. Klasse brachte unter der Leitung von Lehrerin Ellen May ein Weihnachtsquiz über die historischen Ereignisse und die religiöse Bedeutung der Geschehnisse um die Geburt Jesu.


    Kinder lauschen

    Die Schüler der 7. Klasse zeigten die Gechichte vom "Schönsten Geschenk".

    Der morgenländische König Balthasar entdeckt einen hellen Stern und weiß, dass nun ein großer König des Friedens geboren wurde, den er umgehend besuchen muss. 

    Er kann nicht wissen, dass dieser Friedensfürst als Kind in einer Krippe liegt.

    Er nimmt ein teueres Geschenk mit: Einen goldenen Kelch.

    Der kleine Prinz Irenus will diesen König des Friedens auch besuchen, doch sein Vater will ihn wieder in den Palast zurück schicken.

    Schnell packt Irenus seine liebsten Spielsachen ein: Einen roten Ball und ein dickes Bilderbuch. Heimlich folgt er der Karawane des Vaters und kann es nicht erwarten, seine Spielsachen dem neugeborenen Friedenskönig zu schenken.

    Unterwegs begegnet Irenus dem Leid.

    Ein Mädchen, mit dem niemand spielen will, gehört zu den Außenseitern dieser Welt. 

    Ohne zu überlegen schenkt er dem Mädchen seinen Ball und erzeugt ungeanhnte Freude bei ihm.

    Als der Prinz einem einsamen alten und von seinen eigenen Kindern vergessenen Mann begegnet, rührt es sein Herz: "Da, du kannst mein Buch behalten. Es erzählt dir Geschichten und es sind Bilder aus der ganzen Welt darin. Sie werden mir dir reden."

    Der Alte erkennt: "Jetzt bin ich nicht mehr allein."

    Irenus macht sich weiter auf den Weg. Dem Stern muss er nach und er macht sich Sorgen, dass er jetzt für den neugeborenen Friedensfürsten gar kein Geschenk mehr hat.

    Als er den armseligen Stall findet, sind sein Vater und noch zwei andere Herren gerade mit ihren teuren Geschenken eingetreten.

    Doch das Christkind in der Wiege schaut gerade auf Irenus mit dessen leeren Händen und lächelt dabei, als wenn es sagte:

    "Die schönsten Geschenke hast du mir bereits bereitet".

    D schoenste Geschenk


    Band 1

    Unsere Schulband 


    Rektor

    Rektor Gerhard Dotterweich hatte die Gäste begrüßt und betonte in seiner kurzen Rede, dass es wichtig ist, wenn die Eltern wie am heutigen Abend ihren Kindern die Aufmerksamkeit ihres Besuches schenken.

    Bericht: Rainer Bayer






  • Betriebserkundung der Firma FRITSCH in Kitzingen

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    Die Klasse 7 nach der Erkundung der Montagehalle der Firma Fritsch - Bäckereimaschinen in Kitzingen

    Zur Berufsvorbereitung gehört in der 7. Klasse die Erkundung eines Industriebetriebs. Die Firma FRITSCH mit den Standorten Markt Einersheim und Kitzingen produziert Bäckereimaschinen. Es sind oft große Produktionsbandstraßen, die durch intelligente Elektronik weitgehend automatisch Backprodukte wie Pizzateigronden, Brötchen oder Croissants herstellen. 

    Besonders beeindruckend war die Brezelmaschine, die von den Entwicklern der Firma den komplexen Handlungsablauf des "Brezenschlingens" "beigebracht" bekam.

    Wir fanden besonders die Vorgänge der Endmontage dieser Backautomaten interessant. Viele Kabel hingen überall noch ungeordnet heraus und die beiden Ausbildungsleiter erklärten uns, was die Mechatroniker alles können müssen, um diese Kabel richtig anzuschließen.

    Mehrere aufwändige Probeläufe folgen nach der Montage und die Vorgänge müssen noch vielfach justiert werden, bis die Maschinen dann an Bäckereien in der ganzen Welt geliefert werden. Wir standen vor einer verpackten Maschine, die beispielsweise nach der Karibikinsel Puerto Rico adressiert war. Mit auf die Reise gehen dann immer Industriemechaniker der Firma FRITSCH, welche die Maschinen dann dort aufstellen und testen.

    Wir stellten uns vor, dass wir als Monteure abends nach getaner Arbeit dann sicher noch ein Bad im warmen Karibikwasser nehmen würden.

    Die Firma FRITSCH bildet in mehreren Ausbildungsberufen aus.

    So sieht die Brezenmaschine aus. Sie kann in der Stunde 2.000 Brezen backen.

    Bericht: Rainer Bayer


Lage: Mittelschule Scheinfeld - 91443 Scheinfeld, Lerchenbühlstraße 19 - 800 m im Norden des Stadtzentrums - GPS: 49.67283548650958 ,  10.462782382965088